Do. Aug 11th, 2022

Wetter/Unwetter 2022

+++Sturmböen heben halbes Dach eines Wohnhauses an+++ Feuerwehr kann Dach sichern+++Landstraße muss gesperrt werden.

(ots) Am 07.04.2022 gegen 16.00 Uhr wurde der Feuerwehr gemeldet, dass sich in Wiefelstede, Ortsteil Metjendorf, Metjendorfer Landstraße Ecke Am Ostkamp das halbe Dach eines Hauses durch die heftigen Sturmböen gelöst habe. Vor Ort bestätigte sich die Meldung. Über die eingesetzte freiwillige Feuerwehr wurde die Polizei nachgefordert, um den Gefahrenbereich während der Sicherung des Daches abzusichern und den Verkehr abzuleiten. Dafür wurde die L 824 im weiteren Verlauf auch komplett gesperrt. Nachdem Teile des Daches durch die Feuerwehr abgetragen und gesichert werden konnten, wurde sodann seitens der Feuerwehr entschieden, dass der Rest des Daches erst am folgenden Tag über eine Spezialfirma mit entsprechendem Gerät gefahrlos und abschließend heruntergenommen werden kann. Der Gefahrenbereich wurde deshalb großräumig mit Trassierband abgesperrt und die Metjendorfer Landstraße durch entsprechende Beschilderungen über den Bauhof dauerhaft bis zum Folgetag komplett gesperrt. Eine entsprechende Verkehrsmeldung wurde eingestellt. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Sperrung einzuhalten und die Metjendorfer Landstraße im Gefahrenbereich vorerst nicht zu passieren. Der Einsatz vor Ort wurde vorerst um 21.45 Uhr beendet.

+++Pegel der Hunte nach tagelangen Regen auf Hochwasserkurs+++Fluss Lethe und die Hunte führen bereits Hochwasser+++Pegel stagniert.

Tagelang war es ja schon am Regnen und die Pegel der Hunte und der Lethe in der Gemeinde Wardenburg schnellen in die Höhe. Der Pegelstand der Hunte zeigt knapp 6,10 Meter an, gemessen an der Brücke in der Huntestraße. Aber auch in Tungeln trat bereits die Lethe über die Ufer. Zum Glück stagniert gerade der Pegel der Hunte an der Messstation in Colnrade. Gefahr für den Deich besteht aber noch lange nicht.

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Orkantief “Zeynep”: Freiwillige Feuerwehr Achternmeer rückt zu mehreren Einsätzen in der Nacht aus.

Auch für die Feuerwehr Achternmeer (Landkreis Oldenburg) gab es viel zu tun. Wie Ortsbrandmeister Thomas Simon der NWP-Redaktion mitgeteilt hat, wurden rund 20 Einsätze abgearbeitet. In den meisten Fällen mussten Bäume beseitigt werden. Im Feuerwehrhaus Achternmeer wurde ein Führungsstab eingerichtet, um besser die Einsätze koordinieren zu können. Von Freitagnachmittag bis zum Samstag Vormittag kam die Feuerwehr Achternmeer immer wieder zum Einsatz.

Copyright Bilder: Feuerwehr Achternmeer

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+++Orkantief “Zeynep”+++Große Buche kracht ins Wohnhaus und richtet großen Schaden an+++

(red) Wenn man sich die Bilder von diesem Schaden anschaut, denn denkt man sofort hoffentlich ist den Bewohnern nichts passiert. So ist am Freitagabend das Orkantief “Zeynep” über den Landkreis Oldenburg gezogen und hat zum Teil hohe Schäden angerichtet. In der Gemeinde Wardenburg krachte eine massive Buche auf das Dach eines Wohnhauses und richtete am Haus große Schäden an. Die Eigentümer des Hauses lagen schon in der oberen Etage im Bett, als plötzlich der Baum aufs Dach krachte und dicke Äste sich den Weg durch das Obergeschoss suchten. Dass der Baum verfehlte das Bett der Bewohner nur um zwei Metern. Die obere Etage wurde komplett verwüstet, auch das Wohnzimmer darunter wurde schwer beschädigt. Die Giebelwand wurde komplett eingedrückt und das Dach ist bis zur Hälfte zerstört. Nun müssen Statiker prüfen, wie es um das Haus steht. Der Sachschaden wird als sehr hoch eingeschätzt.

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+++Sturmböe pustet 40 tonner Gülletransporter von der Straße +++ Sturmtief “Zeynep” pustet noch die ganze Nacht+++

Sturmtief “Zeynep” macht den Auto und LKW-Fahrern zu schaffen, denn die Orkanböen haben am Freitagabend einen 40 Tonner, der mit Gülle beladen war, von der Straße gepustet. Der LKW-Fahrer wurde verletzt und kam in ein Krankenhaus. Ausgerückt waren auch mehrere Feuerwehren, da zunächst angenommen war, dass der LKW-Fahrer eingeklemmt sei. Das bestätigte sich zu Glück nicht. Die Gülle muss nun umgepumpt werden, erst dann kann der LKW geborgen werden. Das Sturmtief wird noch die ganze Nacht den Feuerwehren viel Arbeit bringen.

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Sturmlage im Revier: +++Orkantief YLENIA sorgt für Einsätze infolge von Sturmgeschehen+++

Delmenhorst (ots)

Spätestens in der Nacht von Mittwoch, 16. Februar 2022, auf Donnerstag, 17. Februar 2022, erreichten auch uns in dem Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch die Sturmböen des Orkantiefs YLENIA und sorgten auch weiter in den Morgenstunden des Mittwochs für zählige Feuerwehr- und Polizeieinsätze. Die große Mehrheit der Einsätze lag in der Zuständigkeit der jeweiligen Feuerwehren.

In den Fällen, wo die Polizei involviert war, ging es zumeist um drohende oder bereits umgestürzte Bäume beziehungsweise Äste, Verkehrsschilder sowie andere Gegenstände wie Mülltonnen, die umhergeweht oder Dächer, die zum Teil abgedeckt wurden.

In dem Landkreis Wesermarsch stürzte am Mittwochabend in der Martin-Pauls-Straße in Nordenham gegen 21:30 Uhr darüber hinaus ein Baum auf die Motorhaube eines fahrenden Pkw. Fahrzeuginsassen kamen dabei glücklicherweise nicht zu Schaden. Der Pkw musste abgeschleppt und der Baum durch Feuerwehrkräfte beseitigt werden.

Rund eine Stunde später teilten Verkehrsteilnehmende ein umgekipptes Verkehrsschild am Ausgang der Nordröhre des Wesertunnels in Stadtland mit. Das Verkehrsschild sperrte beide Fahrstreifen in Fahrtrichtung Nordenham, sodass die Nordröhre für etwa 20 Minuten gesperrt werden musste.

In den frühen Morgenstunden des Donnerstags stürzte zudem gegen 5:00 Uhr ein Baum in Stadland, Rodenkirchen, auf eine Oberleitung der Deutschen Bahn und fing Feuer. Die Oberleitung wurde dadurch beschädigt und der Bahnverkehr fiel aus. Die Aufnahme erfolgte durch die Bundespolizei.

In dem Landkreis Oldenburg sind in Harp- und Aschenstedt in den Morgenstunden drei Pkw-Fahrer*innen gegen auf die Straße gestürzte Bäume gefahren. Die Fahrer*innen blieben jeweils unversehrt, an den Fahrzeugen entstanden Sachschäden.

Auf der Autobahn 1 in Fahrtrichtung Osnabrück, zwischen den Anschlussstellen Cloppenburg und Vechta im Bereich der Gemeinde Emstek, wurde bereits am Mittwochnachmittag gegen 16:20 Uhr ein Sattelzug von einer Windböe erfasst, sodass der Kraftfahrer die Kontrolle verlor und mit dem Tankauflieger nach rechts von der Fahrbahn abkam. Nachdem der Sattelzug die Außenschutzplanken durchbrach, sackte dieser etwa einen halben Meter in dem neben der Fahrbahn befindlichen Grünstreifen ein. Der Kraftfahrer blieb unverletzt, es entstand ein Sachschaden in einer Höhe von rund 50.000 Euro. Für die Bergung des Fahrzeugs musste eine Vollsperrung eingerichtet werden, die einen Rückstau von bis zu vier Kilometern Länge nach sich zog.

Für die Stadt Delmenhorst gibt es aus polizeilicher Sicht über die anfangs erwähnten Einsätze hinaus keine nennenswerten Ereignisse infolge des Sturmgeschehens.

+++LKW kippt nach Sturmböe auf Huntebrücke in Oldenburg um+++LKW kann zurzeit nicht geborgen werden+++A29 in Richtung Norden gesperrt.

Oldenburg (ots)

Wegen eines umgestürzten Sattelzuges ist die A29 in Fahrtrichtung Wilhelmshaven derzeit voll gesperrt. Der 64-jährige Fahrer des Sattelzugs war um 5.10 auf der A29 in Richtung Norden unterwegs. Als sich das unbeladene Gespann auf der Huntebrücke befand, wurde es von einer seitlichen Orkanböe erfasst, geriet daraufhin ins Schlingern und kippte schließlich auf die rechte Fahrzeugseite. Der 64-jährige Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt und konnte sich selbst aus dem umgestürzten Fahrzeug befreien. Die Polizei musste die Fahrbahn in Richtung Norden komplett sperren lassen. Aufgrund der Windverhältnisse ist der Einsatz eines Krans zur Bergung des Sattelzugs derzeit nicht möglich. Die Autobahn ist daher bis auf weiteres nur in südlicher Richtung befahrbar.

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