Landkreis Oldenburg

Gewitterzelle mit heftigen Regen und Orkanböen bringen mehrere dicke Eichen zu Fall – Landstraße war einige Zeit blockiert.

Eine heftige Gewitterzelle mit Starkregen und Orkanböen haben am Montagnachmittag einige Bäume zum Fallen gebracht. In der Gemeinde Großenkneten im Ortsteil Haschenbrok kam es am Nachmittag gegen 15:30 Uhr zu einem Wetterereignis, wobei heftiger Starkregen und orkanartige Böen Eichenbäume zu Fall gebracht haben, die über 50 cm dick waren. Bis zu 10 dicke Bäume vielen über die L870 und brachten den Verkehr zum Erliegen. Zwischen den Bäumen waren PKWs und LKWs eingeschlossen und mussten warten, bis die Feuerwehr eintraf, um die Straße wieder freizubekommen. Unterstützung bekamen die Kameraden von einem Fuhrunternehmer, der in Haschebrok seine Sandabbaugrube hat. Mittels einem großen 25 Tonnen Radlader war es möglich binnen kurzer Zeit die Straße von den massiven Eichenbäumen zu befreien. Dadurch hatte die Feuerwehr weniger Druck, um zeitlich die Straße zu befreien. Einsatzleiter Maik Poppe schließt nicht aus, dass es sich bei den Sturmböen auch um einen Downburst gehandelt haben könnte. Die Feuerwehr der Gemeinde Sage hatte aber noch mehr zu tun, denn in den Nachbarorten waren auch viele Bäume umgeknickt, die beseitigt werden mussten. Verletzt wurde zum Glück keiner.

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Videobeitrag zum Unwetter in Haschenbrok

Brand eines Treckers im Moor in Harbern – Feuerwehr kann ausgedehnten Brand schnell unter Kontrolle bringen.

Bei einem Brand eines Treckers im Moor von Harbern (Landkreis Oldenburg) ist ein Trecker am Samstagmorgen aus bisher ungeklärter Ursache in Brand geraten. Der Rauchpilz war von weitem zu sehen. Die Feuerwehren aus Achternmmeer – Jeddeloh – und die Feuerwehr Wardenburg, die mit ihren DEKON Fahrzeug ausgerückt waren, kamen zum Einsatz. Das Feuer konnte mit Wasser und Schaum schnell unter Kontrolle gebracht werden und weitete sich auch nicht ins Moor aus. Der Trecker brannte vollständig aus, die Brandursache ist noch unklar. Im Einsatz waren insgesamt ca. 40 Einsatzkräfte aus 3 Wehren und die Polizei. Gegen 13 Uhr waren alle Fahrzeuge wieder einsatzbereit in den Wachen.

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Copyright Bild: Thomas Simon Feuerwehr Achternmeer Vielen Dank!

Carportbrand greift aufs Wohnhaus über – Nachbarshund schlägt Alarm – Über 300000€ Schaden.

+++ Erstmeldung von Donnerstag, 04. August 2022 +++
Am Donnerstag, 04. August 2022, gegen 02:50 Uhr, wurde über den Notruf der Feuerwehr der Brand eines Einfamilienhauses im Sommerweg in Hatterwüsting gemeldet. Der 75-jährige Bewohner des Hauses hörte einen Knall von außerhalb des Hauses. Kurz darauf lösten im Haus befindliche Rauchmelder aus. Als der Mann nach draußen blickte, sah er offenes Feuer. Umgehend weckte er seine 70-jährige Frau. Beide verließen unverletzt das Haus. Zwischenzeitlich hatten mehrere Nachbarn den Notruf gewählt. Die Freiwilligen Feuerwehre Sandhatten, Sandkrug, Altmoorhausen, Dingstede, Wardenburg und Kirchhatten rückten mit insgesamt 102 Einsatzkräften aus. Sie erhielten Unterstützung von einem Drehleiterwagen aus Oldenburg. Die Brandbekämpfer stellten fest, dass unter dem Carport des Einfamilienhauses ein Pkw und ein Wohnmobil in Flammen standen. Das Feuer breitete sich in der Folge vom Carport über die Giebelseite auf den Dachstuhl des Hauses über. Trotz des Einsatzes der Feuerwehren ist das Haus nicht mehr bewohnbar. Das äußerlich unverletzte Ehepaar wurde zur Vorsicht mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Die Feuerwehren beendeten ihre Maßnahmen an der Brandstelle gegen 05:30 Uhr. Zur Ermittlung der Brandursache beschlagnahmte die Polizei den Brandort. Angaben zur Höhe des entstandenen Schadens können bislang noch nicht gemacht werden.

+++ERGÄNZUNG+++
Nach dem Brand eines Wohnhauses in der Gemeinde Hatten vom 04. August 2022 haben Brandursachenermittler der Polizei Wildeshausen den Brandort in Augenschein genommen. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass der Brand durch einen technischen Defekt am geparkten Wohnmobil ausgelöst wurde. Die entstandenen Schäden betragen mindestens 300.000 Euro. Das Einfamilienhaus ist unbewohnbar und gilt als einsturzgefährdet.


Albert Seegers
Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch
Pressestelle

+++ Nachbarshund “Willi” +++

Anette Dasenbrock, die uns einen ausführlichen O-TON vor der Kamera gab, erzählte, dass ihr Hund Willi zuerst den Brand bemerkte. Hund Willi zeigte sich mit der Pfote auf dem Bett seiner Besitzerin an, dass was nicht stimmte. Dank des Hundes konnte so wertvolle Zeit gewonnen werden, um die Bewohner des Brandobjektes in Sicherheit zu bewegen. Die Polizei und die Feuerwehr loben daher das Verhalten der NachbarIn, die instinktiv richtig gehandelt hat.

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+++ Zimmerbrand im ersten Obergeschoss kann schnell gelöscht werden +++Wohnungsinhaber wird leicht verletzt +++Ursache noch unklar.

(Wardenburg) Die Feuerwehren aus Wardenburg und Littel wurden am Samstagabend zu einem Wohnungsbrand alarmiert. Mitten im Ortskern von Wardenburg brannte es in einem Mehrparteienhaus im ersten Obergeschoss. Der Bewohner wurde von den Einsatzkräften aus der Brandwohnung geschafft und dem Rettungsdienst übergeben. Die Ursache des Brandes ist noch unklar, die Polizei ermittelt. Da das große Mehrparteienhaus stark verraucht war, entschied sich der Einsatzleiter das Haus zu evakuieren. Alle Bewohner mussten sofort das Haus verlassen. Ein Atemschutztrupp konnte das Feuer in einem Zimmer ausfindig machen und mit wenig Wasser löschen. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet. Im Einsatz waren rund 50 Kameraden sowie der Rettungsdienst aus Oldenburg und die Drehleiter der Berufsfeuerwehr Oldenburg, die aber ihre Einsatzfahrt frühzeitig abbrechen konnte.

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+++ Schwerer Unfall fordert fünf Verletzte in Westrittrum +++Großaufgebot an Rettungskräften +++ Hoher Schaden

Fünf Personen wurden am Donnerstag, 30. Juni 2022, 17:30 Uhr, bei einem Verkehrsunfall in der Gemeinde Großenkneten verletzt. Es entstand hoher Sachschaden. Zur Unfallzeit befuhr eine 20-Jährige aus der Gemeinde Hude mit einem VW die Amelhauser Straße in Richtung Wildeshausen. Beim Abbiegen auf den Parkplatz des Badesees in Westrittrum übersah sie den entgegenkommenden Renault eines 66-Jährigen aus Wildeshausen. Nach der ersten Kollision mit dem VW geriet der Renault auf die Gegenfahrbahn, wo es zu einem weiteren Zusammenstoß mit dem BMW einer 32-Jährigen aus der Gemeinde Großenkneten kam. Der 66-Jährige erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Die 20-jährige Unfallverursacherin, ihre ebenfalls 20-jährige Mitfahrerin aus der Gemeinde Hude, die 32-Jährige und ihr 40-jähriger Ehemann erlitten leichte Verletzungen. Alle wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gefahren. Vor Ort waren zudem zwei Notärzte und mehrere Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Huntlosen und Sandhatten tätig. Die drei beteiligten Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wurde auf 35.000 Euro beziffert.

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29-jähriger Mann prallt mit Ford gegen Baum und wird eingeklemmt – Feuerwehr befreit den Mann mit schwerem Gerät, verstirbt aber noch im Rettungswagen.

(ots) Ein 29-jähriger Mann aus der Gemeinde Garrel ist am Dienstag, 31. Mai 2022, gegen 20:10 Uhr, bei einem Verkehrsunfall in der Gemeinde Wardenburg tödlich verletzt worden. Der Mann befuhr zur Unfallzeit mit einem Ford die Böseler Straße in Richtung Friesoythe. In Höhe der Einmündung zum Ohlhoffsweg kam er mit seinem Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Der Mann erlitt schwerste Verletzungen und wurde im Pkw eingeklemmt. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte kümmerten sich Ersthelfer um den schwer verletzten Mann. Anschließend versorgten die Besatzungen eines Rettungswagens und eines Notarzteinsatzfahrzeugs den eingeklemmten Mann. Zeitgleich befreiten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Littel, die mit 18 Personen ausgerückt waren, den Mann aus dem Pkw. Dafür trennten sie das Dach ab. Der 29-Jährige verstarb trotz aller Rettungsmaßnahmen noch an der Unfallstelle. Die Böseler Straße war im Bereich des Unfallortes bis ungefähr 22:15 Uhr gesperrt.

Die Feuerwehr Littel war mit mehreren Einsatzkräften vor Ort

+++ Dachstuhlbrand richtet großes Schaden einen Zweifamilienhauses an +++ Über 100 Einsatzkräfte löschen ausgedehnten Brand im Dachbereich +++ Bewohner können unverletzt befreit werden +++ Ursache unklar.

Gegen 16 Uhr wurden die Feuerwehren der Gemeinde Hatten zu einem Dachstuhlbrand nach Kirchhatten (Landkreis Oldenburg) gerufen. Als die ersten Kräfte eintrafen, war es nur ein Schwelbrand im oberen Dachbereich. Die Bewohner des Hauses wurden von den Nachbarn ins Freie gebracht und konnten ohne Verletzungen das Haus verlassen. Doch dann nahm die Brandausbreitung immer mehr zu, sodass dann auch offene Flammen zu sehen waren. Eine Drehleiter aus Wildeshausen wurden angefordert sowie mehrere Feuerwehren aus der Gemeinde Hatten, Hude und Dötlingen. Auch Sonderfahrzeuge aus Ganderkesee wurden zur Einsatzstelle gerufen. Trotz des massiven Löscheinsatzes konnte nicht verhindert werden dass das Wohnhaus schwer beschädigt wurde. Mehrere Stunden waren die Feuerwehren in dem Einsatz eingebunden. Erst am späten Abend konnte Feuer aus gemeldet werden. Die Polizei muss die Ermittlungen der Brandursache finden. Über die Schadensursache kann nur spekuliert werden.

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Pressemeldung der Polizei Delmenhorst (ots) Am Mittwoch, 20.04.22, kam es gegen 16:00 Uhr in Kirchhatten in der Straße “Vor dem Holze” zu einem Dachstuhlbrand, durch den das betroffene Haus erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurde. Nachdem der 73-jährige Hausbewohner eine Rauchentwicklung im Bereich des Dachstuhls bemerkt hatte und kurzzeitig vorgenommene, eigene Löschversuche erfolglos blieben, wurde die Feuerwehr alarmiert; bei deren Eintreffen hatten der 73-Jährige, seine 71-Jährige Ehefrau sowie eine 86-Jährige Bewohnerin einer separaten Wohnung das Haus bereits eigenständig und unverletzt verlassen. Ca. 120 Kräfte der Feuerwehren aus Kirchhatten, Sandhatten, Huntlosen, Neerstedt, Sandkrug, Dingstede und Altmoorhausen waren im Einsatz und konnten das Feuer schließlich unter Kontrolle bringen und den Brand in der Folge löschen. Dennoch weist das Haus, das unbewohnbar ist, einen erheblichen Schaden auf, der aktuell noch nicht beziffert werden kann. Die Bewohner, die vom Kriseninterventionsteam der Malteser Sandkrug betreut wurden, kommen zunächst bei Bekannten unter. Für den Zeitraum des Einsatzes wurden umliegende Straßen gesperrt und der Verkehr umgeleitet. Das Brandobjekt wurde von der Polizei beschlagnahmt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

+++Schwelbrand im Keller löst Feuerwehreinsatz aus+++Feuerwehr Achternmeer kann Schwelbrand im Keller ausmachen+++

Am Samstagnachmittag wurde gegen 14:47Uhr die Feuerwehr Achternmeer (Landkreis Oldenburg) zu einem Schwelbrand alarmiert. Laut Einsatzmeldung wurde in einem Haus “Am Querkanal” in Süd Moslesfehn im Keller Brandgeruch wahr genommen. Die Anrufer meldeten keine sichtbaren Flammen, oder Rauch. An der Einsatzstelle angekommen, erkundete Ortsbrandmeister Thomas Simon das Haus und stellte ebenfalls Brandgeruch fest. Daraufhin schickte er einen Trupp unter Atemschutz mit der Wärmebildkamera in den Keller. Als Ursache des Brandgeruchs wurde ein Plastiksiebeinsatz festgestellt, der auf eine Lampe gefallen war. Nach ca. 20 min konnten alle Kräfte die Einsatzstelle wieder verlassen. Die Bewohner haben in diesem Fall genau richtig reagiert.

Copyright Text und Foto:
Thomas Fürst
Pressewart FF Achternmeer

Copyright Bild: Thomas Fürst
Pressewart FF Achternmeer

„Man selbst ist immer noch Mensch“- Die Arbeit des KIT der Malteser in Sandkrug-Landkreis Oldenburg.

Nord-West-Presse hat sich einen Einblick über die Arbeit des Kriseninterventionsteam (KIT) bei den Maltesern in Sandkrug verschafft. Teamleiter Tim Jäger hat die Arbeit und deren Aufgaben vor der Kamera erklärt.

Seit dem 01.12.2017 haben sich ehren-/ und hauptamtliche Mitarbeiter der Malteser Dienststellen Ganderkesee, Sandkrug und Wildeshausen zu einem Kriseninterventionsteam (KIT) für den gesamten Landkreis Oldenburg zusammengeschlossen. Es ist unser Anliegen, Betroffene in den ersten Minuten und Stunden nach einem plötzlich eintretenden, besonders schwerwiegenden Ereignis zu begleiten. Gerade am Anfang können akute Belastungsreaktionen mit wenig Aufwand positiv beeinflusst werden. In diesem Zeitraum lässt sich die Verarbeitung, wie zu keinem Zeitpunkt später mehr, positiv unterstützen. Dafür können wir von den Einsatzkräften der Hilfsorganisationen, der Feuerwehr und der Polizei über die Großleitstelle in Oldenburg „24/7“ angefordert werden. Diesen ambulanten Akutdienst leisten wir in einigen Gebieten des Landkreises erfolgreich seit bereits zwanzig Jahre

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+++Schwerer Unfall auf B213 in der Gemeinde Dötlingen+++ 27-Jähriger Autofahrer wird schwer verletzt+++Kollision mit LKW +++

Delmenhorst (ots)

Am Freitag, 25. Februar 2022, wurde eine Person bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 213, Höhe der Simmerhauser Straße in Dötlingen schwer verletzt. Gegen 6:30 Uhr befuhr ein 55-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Kreis Vechta die B213 in Richtung Wildeshausen und beabsichtigte nach links in die Simmerhauser Straße abzubiegen. Dabei schätzte er die Geschwindigkeit beziehungsweise die Entfernung eines entgegenkommenden, 27-jährigen Pkw-Fahrers aus Wildeshausen falsch ein. Trotz einer Bremsung und einer Ausweichbewegung konnte der Pkw-Fahrer einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und wurde dabei schwer verletzt. Rettungskräfte brachten den 27-Jährigen in ein Krankenhaus. An dem Pkw entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf eine Höhe von rund 6.000 Euro. Die B213 war zunächst für circa eine halbe Stunde voll und anschließend bis etwa 8:00 Uhr halbseitig gesperrt. Gegen den Lkw-Fahrer wurde ein Strafverfahren, aufgrund der fahrlässigen Körperverletzung, sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

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