Bei einem Brand im niedersächsischen Hatten brannte am frühen Sonntagmorgen gegen 1 Uhr ein massives Holzhaus in voller Ausdehnung. In dem Holzhaus befand sich eine Hobbywerkstatt, wo rund 40 Klaviere zur Restauration gestanden haben. Die Feuerwehren rückten mit einem Großaufgebot an, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Brisant bei diesem Ort ist, dass sich das Holzhaus in einem Waldgebiet befindet und weitere zahlreiche Holzhäuser da gestanden haben. Diese Holzhäuser musste die Feuerwehr ebenfalls schützen. An einem angrenzenden Anbau befanden sich doch landwirtschaftliche Geräte, diese konnte von der Feuerwehr geschützt werden. Das Löschwasser musste zum Teil im Pendelverkehr zur Einsatzstelle befördert werden, weil die Löschwasserversorgung nicht gut war. Auch ein Großtanklöschfahrzeug aus der Gemeinde Hude kam zum Einsatz. Die Löscharbeiten zogen sich noch die ganze Nacht hin. Über die Höhe des Schadens kann seitens der Feuerwehr und der Polizei noch nichts gesagt werden.   Der Sachschaden wird aber in einem hohen sechsstelligen Bereich liegen. Wie der Brand entstanden ist, muss die Polizei klären. Rund 100 Einsatzkräfte waren aus 4 umliegenden Ortschaften im Einsatz. Verletzt wurde bei diesem Brand niemand. Die Besitzerin hatte das Feuer entdeckt und noch mit eigenen Mitteln versucht, das Feuer in Schach zu halten. Durch das viele Holz hatte sie aber keine Chance. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude bereits in Vollbrand.

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Pressemeldung der Polizei Delmenhorst:
POL-DEL: Landkreis Oldenburg: Brand eines Gebäudes mit Klavierwerkstatt in Hatten ++ Hoher Sachschaden ++ keine Verletzten ++ Brandursache unklar

Am Sonntag, 20.11.2022, kam es gegen 00:45 Uhr in Hatten an der Sandkruger Straße zu einem Brand, der ein Gebäude vollständig zerstörte, in dem sich eine Klavierwerkstatt sowie eine Wohnung befanden. Nachdem der Brand durch einen Bewohner des Hauses entdeckt worden war, unternahm dieser vergeblich für kurze Zeit zunächst eigene Löschversuche, bevor die Feuerwehr alarmiert wurde. Bei Eintreffen der Ortsfeuerwehren aus Kirchhatten, Sandhatten, Dingstede, Sandkrug, Altmoorhausen und Wardenburg stand das Gebäude, das in Blockbohlenweise erbaut war, bereits im Vollbrand. Durch den massiven Löscheinsatz konnte aber der Brand schließlich unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf weitere Gebäude sowie das umliegende Waldgebiet verhindert werden. Das betroffene Gebäude sowie ein am Gebäude stehender Trecker waren allerdings nicht mehr zu retten. Neben den Ortsfeuerwehren waren noch die Schnell-Einsatz-Gruppen der Malteser aus Sandkrug und Wildeshausen sowie das THW, Ortsverband Wardenburg, vor Ort. Für den Zeitraum des Einsatzes wurde die Sandkruger Straße im Bereich des betroffenen Objektes gesperrt. Genaue Angaben zur sicherlich beträchtlichen Schadenshöhe sind zur Zeit nicht möglich. Die polizeilichen Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Uwe Arndt

Von admin-nwp

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