Do. Aug 11th, 2022

Monat: Februar 2022

„Man selber ist immer noch Mensch“- Die Arbeit des KIT der Malteser in Sandkrug-Landkreis Oldenburg.

Nord-West-Presse hat sich einen Einblick über die Arbeit des Kriseninterventionsteam (KIT) bei den Maltesern in Sandkrug verschafft. Teamleiter Tim Jäger hat die Arbeit und deren Aufgaben vor der Kamera erklärt.

Seit dem 01.12.2017 haben sich ehren-/ und hauptamtliche Mitarbeiter der Malteser Dienststellen Ganderkesee, Sandkrug und Wildeshausen zu einem Kriseninterventionsteam (KIT) für den gesamten Landkreis Oldenburg zusammengeschlossen. Es ist unser Anliegen, Betroffene in den ersten Minuten und Stunden nach einem plötzlich eintretenden, besonders schwerwiegenden Ereignis zu begleiten. Gerade am Anfang können akute Belastungsreaktionen mit wenig Aufwand positiv beeinflusst werden. In diesem Zeitraum lässt sich die Verarbeitung, wie zu keinem Zeitpunkt später mehr, positiv unterstützen. Dafür können wir von den Einsatzkräften der Hilfsorganisationen, der Feuerwehr und der Polizei über die Großleitstelle in Oldenburg „24/7“ angefordert werden. Diesen ambulanten Akutdienst leisten wir in einigen Gebieten des Landkreises erfolgreich seit bereits zwanzig Jahre

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+++Jogger wird vom PKW erfasst und durch die Kollision lebensgefährlich verletzt+++ Rettungshubschrauber im Einsatz+++

Cloppenburg/Vechta (ots)

Garrel- Verkehrsunfall mit Lebensgefahr

Am Sonntag, 27.Februar 2022, um 15:09 Uhr befand sich ein 41-jähriger Jogger aus Garrel auf der Südstraße in Garrel in Richtung Beverbruch. Ein 67-jähriger PKW-Fahrer aus Garrel befuhr die Südstraße in die gleiche Richtung, als der Jogger plötzlich und unvermittelt nach links trat. Dieser wurde frontal vom PKW erfasst und durch die Kollision lebensgefährlich verletzt. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verbracht. Am PKW entstand Sachschaden.

+++Schwerer Unfall auf B213 in der Gemeinde Dötlingen+++ 27-Jähriger Autofahrer wird schwer verletzt+++Kollision mit LKW +++

Delmenhorst (ots)

Am Freitag, 25. Februar 2022, wurde eine Person bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 213, Höhe der Simmerhauser Straße in Dötlingen schwer verletzt. Gegen 6:30 Uhr befuhr ein 55-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Kreis Vechta die B213 in Richtung Wildeshausen und beabsichtigte nach links in die Simmerhauser Straße abzubiegen. Dabei schätzte er die Geschwindigkeit beziehungsweise die Entfernung eines entgegenkommenden, 27-jährigen Pkw-Fahrers aus Wildeshausen falsch ein. Trotz einer Bremsung und einer Ausweichbewegung konnte der Pkw-Fahrer einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und wurde dabei schwer verletzt. Rettungskräfte brachten den 27-Jährigen in ein Krankenhaus. An dem Pkw entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf eine Höhe von rund 6.000 Euro. Die B213 war zunächst für circa eine halbe Stunde voll und anschließend bis etwa 8:00 Uhr halbseitig gesperrt. Gegen den Lkw-Fahrer wurde ein Strafverfahren, aufgrund der fahrlässigen Körperverletzung, sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

+++Unachtsamkeit führt mit 40-Tonner zum Unfall auf A28 bei Hude+++

Delmenhorst (ots)

Am Montag, 21. Februar 2022, gegen 8:50 Uhr, kam es auf der Autobahn 28 in Fahrtrichtung Oldenburg, zwischen den Anschlussstellen Hude und Hatten, zu einem Verkehrsunfall. Ein 54-jähriger Kraftfahrer aus Bad Bevensen griff im Fußraum nach einem heruntergefallenen Gegenstand und kam dabei mit seinem Sattelzug nach rechts von der Fahrbahn ab. In dem rechtsseitig neben der Fahrbahn befindlichen Grünstreifen kollidierte das Fahrzeug mit einem Leitpfosten sowie einem Strauchwerk. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden in einer Höhe von etwa 6.500 Euro. Gegen den 54-Jährigen wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Copyright Bild: Polizei – Deutliche Spuren in den Seitenraum der A28 in der Gemeinde Hude.

+++ Nach tagelangen Regen steigt auch das Wasser in den Gräben+++Wohnhäuser drohen vollzulaufen+++Feuerwehr Achternmeer setzt Pumpen ein, um die Gräben zu entlasten. +++

Weil sich vor eine verschlossene Dammsperre sich Oberflächenwasser gestaut hatte, floss das Wasser, nicht mehr ab. So heute Nachmittag in Achternmeer, hier musste die Ortsfeuerwehr schlimmeres verhindern, nachdem sie zuvor intern alarmiert wurden. Der Ortsbrandmeister aus Achternmeer, Thomas Simon, machte sich zuerst ein Bild von der Lage und ließ später Vollalarm für die Feuerwehr Achternmeer auslösen. In den sozialen Medien wurden schon Bilder öffentlich gemacht und hier zeigte sich, dass die Lage schon ernster war als zunächst vermutet wurde. Denn an einem Wohnhaus drohte das Wasser schon ins Haus zu laufen, ein weiteres war vom Wasser bedroht. Aber dank der Feuerwehr wurden schnell Hochleistungspumpen eingesetzt und die Gräben soweit leer gepumpt, um die Dammsperre vom Graben gespült und somit geöffnet werden konnte. Die Anwohner bedankten sich herzlich bei der Feuerwehr für den professionellen Einsatz. Eingesetzt waren zwei Großfahrzeuge und 15 Kameraden der Feuerwehr Achternmeer.

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Copyright Bilder: FF Achternmeer (LK Oldenburg)

+++Pegel der Hunte nach tagelangen Regen auf Hochwasserkurs+++Fluss Lethe und die Hunte führen bereits Hochwasser+++Pegel stagniert.

Tagelang war es ja schon am Regnen und die Pegel der Hunte und der Lethe in der Gemeinde Wardenburg schnellen in die Höhe. Der Pegelstand der Hunte zeigt knapp 6,10 Meter an, gemessen an der Brücke in der Huntestraße. Aber auch in Tungeln trat bereits die Lethe über die Ufer. Zum Glück stagniert gerade der Pegel der Hunte an der Messstation in Colnrade. Gefahr für den Deich besteht aber noch lange nicht.

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Orkantief “Zeynep”: Freiwillige Feuerwehr Achternmeer rückt zu mehreren Einsätzen in der Nacht aus.

Auch für die Feuerwehr Achternmeer (Landkreis Oldenburg) gab es viel zu tun. Wie Ortsbrandmeister Thomas Simon der NWP-Redaktion mitgeteilt hat, wurden rund 20 Einsätze abgearbeitet. In den meisten Fällen mussten Bäume beseitigt werden. Im Feuerwehrhaus Achternmeer wurde ein Führungsstab eingerichtet, um besser die Einsätze koordinieren zu können. Von Freitagnachmittag bis zum Samstag Vormittag kam die Feuerwehr Achternmeer immer wieder zum Einsatz.

Copyright Bilder: Feuerwehr Achternmeer

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+++Orkantief “Zeynep”+++Große Buche kracht ins Wohnhaus und richtet großen Schaden an+++

(red) Wenn man sich die Bilder von diesem Schaden anschaut, denn denkt man sofort hoffentlich ist den Bewohnern nichts passiert. So ist am Freitagabend das Orkantief “Zeynep” über den Landkreis Oldenburg gezogen und hat zum Teil hohe Schäden angerichtet. In der Gemeinde Wardenburg krachte eine massive Buche auf das Dach eines Wohnhauses und richtete am Haus große Schäden an. Die Eigentümer des Hauses lagen schon in der oberen Etage im Bett, als plötzlich der Baum aufs Dach krachte und dicke Äste sich den Weg durch das Obergeschoss suchten. Dass der Baum verfehlte das Bett der Bewohner nur um zwei Metern. Die obere Etage wurde komplett verwüstet, auch das Wohnzimmer darunter wurde schwer beschädigt. Die Giebelwand wurde komplett eingedrückt und das Dach ist bis zur Hälfte zerstört. Nun müssen Statiker prüfen, wie es um das Haus steht. Der Sachschaden wird als sehr hoch eingeschätzt.

Das Video auf unseren Media-Kanal bei Youtube

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+++ Remise brennt in Barßel lichterloh+++Trecker und Wohnwagen werden ein Raub der Flammen+++

Im Landkreis Cloppenburg, in Barßel brannte es Freitagnacht auf einem Bauernhof. Eine Remise stand im Flammen und wurde komplett zerstört. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Feuerwehren an und so konnte der Brand schnell gelöscht werden. Verhindern konnte die Feuerwehr nicht, dass drei Wohnwagen und ein Trecker durch das Feuer zerstört wurden. Über die Brandursache und Schadenshöhe konnte die Polizei keine Angaben machen.

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+++Sturmböe pustet 40 tonner Gülletransporter von der Straße +++ Sturmtief “Zeynep” pustet noch die ganze Nacht+++

Sturmtief “Zeynep” macht den Auto und LKW-Fahrern zu schaffen, denn die Orkanböen haben am Freitagabend einen 40 Tonner, der mit Gülle beladen war, von der Straße gepustet. Der LKW-Fahrer wurde verletzt und kam in ein Krankenhaus. Ausgerückt waren auch mehrere Feuerwehren, da zunächst angenommen war, dass der LKW-Fahrer eingeklemmt sei. Das bestätigte sich zu Glück nicht. Die Gülle muss nun umgepumpt werden, erst dann kann der LKW geborgen werden. Das Sturmtief wird noch die ganze Nacht den Feuerwehren viel Arbeit bringen.

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